Ganztagesfahrt nach Wetzlar und Weilburg/Lahn

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Samstag, 15. Mai 2010

Zu einem unbekannten Zeitpunkt wurde Wetzlar das Marktrecht verliehen und damit die Möglichkeit, Marktzoll zu erheben. Der Hohenstaufenkaiser Friedrich I. Barbarossa schuf im Wetzlarer Gebiet eine Reichsvogtei und stellte 1180 die Bürger Wetzlars den Bürgern Frankfurts gleich. Wetzlar wurde Reichsstadt und blieb es bis 1803. Zum Schutz der Stadt und um die Wetterau als Reichsland zu sichern, baute Barbarossa hoch über Wetzlar die bestehende Reichsburg Kalsmunt weiter aus. Die Handelsstraße, die bei Wetzlar die Lahn durchquerte, die Wetzlarer Eisenerzeugnisse, Wollweberei und Lederverarbeitung waren eine gute Basis für die weitere Entwicklung der Stadt. Bis 1250 war der größte Teil der Stadtbefestigung, deren Reste man heute noch besichtigen kann, fertig gestellt. Um 1350 war der Höhepunkt der mittelalterlichen Stadtentwicklung erreicht. Die Stadt verschuldete sich und fiel 1387 unter Zwangsverwaltung, wurde aber in den Rheinisch-Schwäbischen Städtebund aufgenommen. Der Niedergang der Stadt führte bis zum Ende des Dreißigjährigen Krieges zu einer Verringerung der Einwohnerzahl auf nur noch 1500. Ein Glücksfall für Wetzlar war die 1689 vollzogene Verlegung des höchsten Gerichtes des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, des Reichskammergerichts, nach Wetzlar. Von Mai bis September 1772 war u. a. Johann Wolfgang Goethe am Reichskammergericht als Praktikant eingeschrieben. Nach dem Wiener Kongress fiel das Gebiet 1815 an Preußen und 1822 wurde es Sitz des Landrates des neu geschaffenen Landkreises Wetzlar.

Nähere Informationen: www.wetzlar.de

Hoch über der Lahn erstreckt sich in Weilburg/Lahn eine der am besten erhaltenen deutschen Kleinresidenzen des Absolutismus. Die Vierflügelanlage des im 16. Jahrhundert erbauten Renaissance-Schlosses wurde zu Beginn des 18. Jahrhunderts zu einer stattlichen Residenz mit zahlreichen Nebengebäuden erweitert. Mit seinen repräsentativen Innenräumen sowie dem barocken Garten (mit Orangerie) vermittelt die Anlage anschaulich die höfische Lebenskultur. Die Schlosskirche sowie der Schlosshof bieten jährlich die Kulisse für die Weilburger Schlosskonzerte.

Weitere Informationen: www.weilburg-lahn.info

Tourinformationen

Abfahrt: 08:30 Uhr an der Haltestelle "Kreishaus" am Aachener Tor (hinter der ESSO-Tankstelle)
Rückfahrt: ca. 17:30 Uhr, Rückkehr in Bergheim gegen 19:30 Uhr
Höchstteilnehmerzahl: 50 Personen
Mitfahrpreis Mitglieder: 20,00 Euro
Mitfahrpreis Nichtmitglieder: 25,00 Euro
Personen unter 18 Jahren: 10,00 Euro/12,50 Euro
Anmeldung erforderlich: ab sofort unter 02271/ 9 15 38 (Frau Berg)

Programmablauf

- ca. 10:45 Ankunft in Wetzlar
- 11:00 – 12:30 Uhr Altstadtführung durch Wetzlar
- ca. 12:30 – 14:30 Uhr Mittagspause zur freien Verfügung
- 14:30 Uhr Abfahrt nach Weilburg
- 15:00 – 16:00 Uhr Führung durch das Schloss
- 16:00 – 17:30 Kaffeepause und zur freien Verfügung
- 17:30 Uhr Rückfahrt

Kontakt

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